Über uns

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we inspire change

Du bekommst Inspirationen und Wissen zu den Themen

KUNST, NATUR, WISSENSCHAFT, UMWELT, PHILOSOPHIE, SOZIOLOGIE

Wir sind eine Gemeinschaft, die Empathie für das Lebendige, für die Natur und Kunst kultiviert. Die Themen führen unterschiedliche Menschen zusammen, die physischen und kulturelle Begegnungen des Einzelnen mit der Umwelt und der Kunst verläuft dabei individuell. Wir besprechen künstlerische, wissenschaftliche und gesellschaftliche Perspektiven und mögliche Lösungen, die Diskussionen werden auf unterschiedliche Weise geführt: intellektuell, ästhetisch, emotional, mit dem Ziel, vernetzen zum aktiven Handeln.

An unterschiedlichen Projekten wird ständig gearbeitet und geforscht; Horse with no name, Vernakuläre Architektur, Cabin-Bau, Dynamischer Experiment-Garten, Ausweitung der Pflanzzone. Sie werden mit Leidenschaft, Kreativität und Engagement betrieben und geben dem Prinzip „Trial and Error“ eine Chance.

Umwelt

Die Metamorphose einer stillgelegten Lehmgrube

Das Areal misst 6 Hektar. Es umfasst Restlöcher, ausgetrocknete Wasserflächen, Grünland, Wiesen, alten Baumbestand, botanische Schutzstreifen sowie eine artenreiche Fauna und Flora.

Juristisch wird die Fläche als landwirtschaftliche Nutzfläche bezeichnet. Im derzeitigen agrar-ökonomischen Sinne weist sie für den Besitzer jedoch nur einen minimalen Nutzen auf. Betriebswirtschaftlich ist sie unrentabel, für die private Nutzung zu teuer und in der Pflege sowie Unterhaltung zu aufwendig. Dies ist eine fatale gesellschaftliche Betrachtung und Bewertung – ohne Rücksicht auf ökologische, soziale und kulturelle Aspekte, dabei steckt in jedem Zentimeter Erde eine große Kraft, Macht, Leben, Möglichkeit, Entwicklung und Energie. Wir sensibilisieren mit Kunst und diversen Arbeitsweisen für diesen Reichtum, wollen aufmerksam machen für sinnvolle Nutzungsmöglichkeiten und das Bewahren von Wissen.

Kunst

Die Akzeptanz der gesellschaftlichen Notwendigkeit von Kunst und Kultur bzw der Anerkennung künstlerischer Arbeit wollen wir in unserem gesamten Tun auf dem Areal sichtbar machen und ein breites gesellschaftliches Bewusstsein für die Selbstverständlichkeit von Kunst und Kultur, für deren Grundrecht auf Freiheit und Förderung schaffen.

Wir fördern den Austausch zwischen Künstlern, Kulturschaffenden und Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung, indem wir diese gezielt zu ausgewählten Veranstaltungen persönlich einladen.

Die Ausstellungen und deren Formate sind immer so konzipiert, vertraute, ästhetische Erfahrungen durch die Art der Präsentation zu unterbrechen und somit auch die Infragestellung von Inhalten aus anderer Sicht.Wichtig in der Darstellung ist dabei, kein Ablenken mit Events, sondern erleben, wie sich Inhalte und Attraktivität in einem ganzjährigen Angebot entfaltet.

Wir zelebrieren die Vergänglichkeit, weil Beschädigungen an den Kunstwerken durch Einfluss der Witterung unausweichlich sind. Die Abweichungen von der Norm machen die Werke zu einer Art Individuum mit eigener Persönlichkeit an diesem Ort.

Wir setzen uns die Aufgabe, nicht nur klassische objekthafte Künste wie Malerei und Skulptur, sondern auch immateriellen, akustischen und performativen Künsten, also nicht nur raum-, sondern auch die zeitbasierten Künste, auszustellen und zu sammeln. Zukünftig werden wir einen Schwerpunkt auf Performance und Aktivismus setzen. Die Frage nach der Ausstellbarkeit von Aktion steht im Fokus neuer Überlegungen, die zeitbedingte Ausstellung des Verfalls zum Dokument in unser museales Archiv zu bringen, zu einer Dauerausstellung.

Es braucht eine besondere künstlerische Ausdrucksform.

Kultur

Arbeiten Am Ganzen

Unser kollaboratives Arbeiten kann nicht einfach gefordert, erwartet, umgesetzt oder beschlossen werden, sondern wird durch die Anerkennung unterschiedlicher Geschichten, unterschiedlichen Verletzlichkeiten und unterschiedlicher Vorstellungswelten begründet, insbesondere in asymmetrischen Beziehungen innerhalb einer Struktur. Es ist ein andauerndes Experiment der Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung.

Reflexionen, Berichte und Erzählen sind dazu notwendig, die in Abständen gegenseitig vermittelt werden, dabei braucht es einen Kurator, der gezielt an Fragen arbeitet, die das jeweilige Projekt aufwirft.

Wir pflegen eine Kultur, die auf Vertrauen und Wertschätzung basiert. Werte, Kooperation und ein Umgang auf Augenhöhe sind die Grundlage für eine gute Zusammenarbeit.

TAV, ein Ort, wo man nicht belästigt wird von der Unordnung des täglichen Lebens, ein Treffpunkt für eigene Ideen, ein Hort für persönliche Experimente, ein Raum der Freiheit im Denken. Es ist ein Platz, um Verbindungen zu knüpfen, fern von Anpassung an gesellschaftsrelevante Konstrukte. Dort kann man etwas nachträumen, ohne dem wirklich nahe zu sein, einen Freiraum haben, ein Zuschauer sein des eigenen Lebens. Sich dem Vergehen der Zeit widersetzen. Sich nicht mitreisen lassen vom Strom der Veränderungen. Das gute Leben kultivieren; einfach und anspruchsvoll.