Permakultur

Landwirtschaftliche Gestaltungsmethode, ökologische Lebensphilosophie und nachhaltige Landnutzung, die soziale Aspekte einbezieht, woraus sich Siedlungsräume in Harmonie mit natürlich gewachsenen Habitaten verbinden. Die Menschen, die Wissenschaft beschäftigen sich seit über hundert Jahren in unterschiedlicher Weise damit.

Permakultursysteme zeigen, wie sich Einzelne und Gemeinschaften mit einem geringen Ressourcen-, Platz-und Zeitaufwand und einem Verständnis für natürliche Kreisläufe weitgehend selbst versorgen können. Permakultur-Projekte nutzen dabei u.a. die Speicherung von Regenwasser und Sonnenenergie, verwenden sie effizient, verbessern die Bodenfruchtbarkeit und praktizieren eine naturnahe Abfallvermeidung, bei der der Output eines Systemelements als Input für die anderen genutzt wird.

PK sieht sich ethisch verpflichtet, nachfolgenden Generationen einen größtmöglichen Gestaltungsspielraum zu gewährleisten. Boden, Wasser und alle anderen lebenserhaltenden Ressourcen sollen für langfristige Nutzung bewirtschaftet und so bewahrt werden.

Der zentrale Gedanke der Permakultur ist, energieintensive und umweltbelastende Industrietechnologien zu reduzieren oder zu ersetzen, insbesondere in der Landwirtschaft durch Nutzung biologischer Ressourcen und mithilfe eines Designs, dass natürlichen Ökosystemen nachempfunden ist, welche auf wissenschaftlicher Ökologie, traditionellem Wissen indigener Völker, Beobachtungen und Experimentieren beruht. Lebensräume werden als Systeme aufgefasst, in denen das Zusammenleben von Menschen, Tiere und Pflanzen so miteinander kombiniert wird, dass die Systeme zeitlich unbegrenzt funktionieren. Die Philosophie ist die Arbeit des Menschen mit der Natur und nicht gegen sie. Wie beim ökologischen Landbau wird auf Monokulturen und den Einsatz chemisch-synthetischer Dünger und Pestizide verzichtet. Durch Ansiedlung unterschiedlicher Pflanzen und Tiere soll die natürliche Artenvielfalt gefördert werden.

Ziel einer permakulturellen Planung ist es, ähnlich einer Kreislaufwirtschaft, durch geschlossene regenerativer Stoffkreisläufe (Produzenten=Pflanzen (Photosynthese), Konsumenten=Menschen u.a. höhere Tiere, Destruenten= Bodenlebewesen, Pilze, Bakterien) langfristig stabile Ökosysteme zu schaffen, die sich selbst erhalten und nur minimaler menschlicher Eingriffe bedürfen. Ethische Grundgedanken begleiten dieses naturnahe Arbeitssystem, wie Fürsorge für die Erde und das Leben darauf, die Fürsorge für den Menschen, das gerechte Teilen und begrenzten Verbrauch von Ressourcen wie Bodenschätze, Wasser, Nahrung oder Energie.

Die Gestaltung von Vielfalt ist ein zentrales Anliegen von PK. Natürlich gewachsene Ökosysteme sind Vorbild. Kulturell geschaffenen Systeme seien gesünder, produktiver und nachhaltiger durch Vielfalt-Mischkulturen statt Monokulturen.

Artenvielfalt-die Anzahl unterschiedlicher Arten an Pflanzen und Tieren. Sie ist eine unerlässliche Bedingung zum Anbau und Erhalt von Ökosystemen sowie für eine beständige Anpassungsfähigkeit an evolutionäre Veränderungen.

Aspekte von Vielfalt sind bedeutsam für die PK

Aspekte:

Unsere spezifische Methode der Permakultur und individueller Leitsatz

Unsere Ziele auf kleinen Flächen:

Maßnahmen:

Tierschutz:

Die Grundlage unserer Arbeitsweise ist der organische Lebenskreislauf, die Bodenbearbeitung für einen gesunden und fruchtbaren Gartenboden durch Humusaufbau, Terra Preta, Kompostierung und Mulchen, die Versorgung mit Nährstoffen und Mineralien, die durch die geernteten Früchte entzogen wurden.