Terra Preta

T.P. ist die Bezeichnung für einen fruchtbaren, im Amazonasbecken anzutreffenden anthropogenen (menschengemacht, vom Menschen verursachter Einfluss, der direkt oder indirekt zu Veränderung der Umwelt führt) Boden, einer Mischung aus Holz-und Pflanzenkohle, Urin, Dung und Kompost, Ton oder Tonscherben und Knochen als auch Fischgräten. ​

Wir verwerten in diesem Verfahren der Pyrolyse sämtlich anfallendes Hartholz durch Bruch oder Fällung im Gelände und bringen es wieder in veränderter Form in den Kreislauf ein. Unser besonderes Augenmerk liegt auf dem hohen Anteil an pyrogenem Kohlenstoff als wichtige Komponente von stabilem Humus. Diese Kohlenstoffstruktur ist chemisch und biologisch relativ stabil und daher-im Gegensatz zur organischen Bodensubstanz und der lebenden und toten Biomasse-als dauerhafter Kohlenstoffspeicher angesehen.

Die Pflanzenholzkohle, unsere Basis zur Anreicherung, Aktivierung und Bodenverbesserung unserer Anbauflächen evaluieren wir jährlich.

Urin - Ein idealer Dünger im Garten

kostenlos aus unserer Komposttoilette, stickstoffhaltig, enthält u.a. Kalium, Magnesium, Phosphor u.a. Spurenelemente, womit unsere Pflanzenkohle aufgeladen, darin gespeichert und nach Bedarf von den Pflanzen entzogen wird.

Verdünnt kann er auch direkt in den Boden gebracht werden, je nach Nährstoffbedarf der jeweiligen Pflanzen.

Mittel-Stark-oder Schwachzehrer versorgt man im Verhältnis Wasser: 1:10 oder 1:20.

Der hohe Stickstoffgehalt eignet sich besonders gut für Starkzehrer wie Kartoffeln, Tomaten, Kürbis, Rosen.

Im Herbst ist der Urin-Dünger auch ideal für Hecken und Rasen.

Für Pflanzen, die Nitrat einlagern, wie Salat und Spinat eignet sich Urin nicht.

Auf dem Kompost beschleunigt der Urin die Verrottung.

Pflanzenjauche;

wirkungsvoll und ökologisch, enthält viel Stickstoff und Kali.

Eignet sich für fast alle Pflanzen, außer Knoblauch, Zwiebeln, Erbsen, Möhre.

Gute Stärkung, fördert die Bildung des grünen Blattfarbstoffs Chlorophyll, lockt Regenwürmer an, die wiederum einen erheblichen Anteil an der Bodenverbesserung und im Verrottungsprozess haben.

Rezept

Brennnesseln, Schachtelhalm, Giersch, Löwenzahn, Knoblauch, Zwiebeln, Kamille….

1Kg Pflanzenschnitt/10 L Wasser 2-3 Wochen stehen lassen, täglich umrühren, wenn es nicht mehr schäumt ist der Gärprozess abgeschlossen, die Jauche ist fertig zum Verwenden.

Warum Biologische Anbauweise?

Biologisch erzeugtes Obst +Gemüse erhält weniger Wasser und hat deshalb eine höhere Nährstoffdichte.

Bioäpfel und Biokartoffeln liefern tendenziell mehr Vitamin C und sind reicher an sekundären Pflanzenstoffen, also Antioxidantien, die u. a. vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen.

Ernährungsphysiologisch betrachtet weisen Milch und Fleisch aus ökologischer Haltung eine günstigere Zusammensetzung von Fettsäuren auf, vor allem bei viel Auslaufhaltung und Weidefütterung.

Biofleisch enthält im Vergleich zu konventionellen Produkten ca 50% mehr gesunde Omega-3-Fettsäuren.

Biolebensmittel enthalten weniger Rückstände von Pestiziden, Insektiziden und Düngemitteln, weniger schädliches Cadmium, sind nitratärmer, was beim Kochen oder im Körper zu Nitrit umgewandelt werden kann, was den O2 – Transport im Körper negativ beeinflusst und krebserregend wirkt.

Weniger Unterschiede zwischen ökologischen und konventionellen Anbau besteht bei Blei und Arsen.